Hautpflegeroutine vor einem Fotoshooting

Moin moin und einen schönen Sonntag wünsche ich euch!

Heute folgt der erste Blogpost mit passenden Video seit langem, das bekommt ihr nun jeden Sonntag gratis geliefert. Und ich beginne mit einem Thema, dass seit Ende 2017 immer wieder ein großes Thema bei mir war – Fotoshootings. Auch am Theater habe ich ab und an vor oder hinter der Kamera gestanden, aber im Vergleich zum Theater war die Zeit verschwindend gering.

Durch Instagram wurde das anders. Man möchte eben gute Bilder produzieren und das nicht immer nur daheim, also arbeitet man auch öfters mit Fotografen und deren Team zusammen.

Deswegen habe ich, basierend auf meinen Erfahrungen mit Hautpflege am Theater, wo Problemhaut eigentlich Standard ist, eine Pflegeroutine entwickelt, denn auch ich werde nicht jünger.

Mehr als nur Cremes

Früher war meine Haut eher Mischhaut oder sogar unrein. Heute glaube ich, dass es viel an meiner Ernährung lag, denn bei Zuckerverzicht beispielsweise wird meine Haut sehr trocken, wenn ich zuckerfrei und viele Nüsse und Hülsenfrüchte esse, aber kein normales Getreide und Zucker, dann ist meine Haut einfach wunderbar. Und wenn ich Eiscreme aus dem Supermarkt und kein Eis aus gefrorenen Bananen esse, dass kann man mir dann zwei bis 3 Tage später im Gesicht ansehen.

Mimosenhaut

Ich gestehe, ich hab keine tägliche Pflegeroutine, denn manchmal ist weniger mehr und ich habe bereits 2011 Erfahrung mit Überpflegen gemacht und hatte periorale Dermatitis. Bei Hautproblemen sollte man auch am besten erst einmal nicht zum Youtuber seines Vertrauens, sondern zu Hautarzt. Gerade, weil der da der Experte ist. Oder vielleicht auch zu anderen Ärzten, denn ich habe Milien und zystische Akne, für letzteres ist der Frauenarzt zuständig. Haut ist eben ein Organ, dass von vielen Faktoren wie Hormonen, Stress, sich unbewusst ins Gesicht fassen, Ernährung und vielen mehr abhängt.

Ziel der Pflegeroutine

Trotz Milien und zystischer Akne habe ich jetzt nicht die schlechteste Haut. Milien kann ich dadurch im Griff halten, dass ich keine Produkte mit Öl nutze und auch keine mechanischen Peelings, das sorgt bei mir für Milien. Und zystische Akne ist eh zyklusbedingt, dass kann ich ein Stück weit über gesunde und ausgewogene Ernährung (wenig bis gar kein Zucker, viel Wasser trinken, als Veganerin sowieso keine Milchprodukte) ausgleichen.

In meinem Alltag mache ich daher gar nicht so viel außer mich abschinken, wenn ich geschminkt war, Retinol gegen die Milien, gerade Experimente mit chemischen Peeling, einem für Einsteiger. Und dann noch Feuchtigkeit auf die Haut, wenn die Haut es braucht.

Wozu dann diese Routine? Nun ja, ich versuche für Fotos dann doch, meine Haut auf Feinschriff zu bringen. Und als eine Schminktante vom Theater kann ich natürlich auch den psychologischen Effekt einer Routine unterstreichen: So ein geplanter Ablauf mit den selben Schritten ist doch auch entspannend, man kann den Kopf mal abschalten und ist Moment, hat so etwas wie ein Ritual und das Auftragen und Abwaschen der Masken ist ein bisschen Selbstliebe und Streicheln im Gesicht. Fühlt ihr allein schon beim Lesen die Tiefenentspannung? Diesen Effekt sollte man nicht unterschätzen.

Erster Schritt. Heilerde Maske

Mein erster Schritt ist es, dass Gesicht anzufeuchten und dann Heilerde aufzutragen. Im Video zeige ich euch eine fertige Paste einer Naturkosmetikmarke aus Frankreich, aber natürlich geht es genauso gut, wenn ihr euch selbst Heilerde mixt, ich habe da auch einige Produkte daheim. Die Heilerdemaske trage ich in einer dicken Schicht auf und nein, ich lasse sie nicht komplett trocknen, denn sie dann wieder von der Haut abzubekommen hinterlässt bei meiner eher empfindlichen Haut eher Schäden.

Ich lasse die Maske maximal leicht antrocknen und entferne sie dann mit einem nassen Mikrofaserwaschlappen, die ich auch zum Abschminken nutze. Neben der angenehmen Kühle der Maske hat sie auch einen leichten Peeling Effekt.

Zweiter Schritt: Reinigungspaste

Ich weiß nicht, ob ihr die Reiniger von Lush kennt, aber die sind ein Ding für sich. Meist sind sie auf Mandelbasis. Momentan haben wir Herbalism da, ein Allrounder, der eigentlich zu jedemm Hauttyp passt. Diesen Reiniger rührt man in der Hand mit etwas Wasser an und verteilt ihn in kreisenden Bewegungen im Gesicht. Ich habe momentan das Gefühl, dass ich eher einen Reiniger für trockenere Haut nachkaufen werde. Eigentlich hatte ich den Reiniger für mich und Jona zur gemeinsamen Nutzung gekauft, aber naja, er nutzt ihn nicht allzu oft, daher werde ich wieder auf persönlichen Bedarf meiner Haut umstellen.

Dritter Schritt: Peel Off Maske

Eigentlich ja witzig, dass wir uns Kleber ins Gesicht hauen, nur, um uns den Schmutz aus der Haut zu ziehen. Das ist wirklich bei mir ein effektiver Schritt und ich bin sehr froh, dass ich nicht eine Peeloff Maske aus einem Sachet nutze, denn meiner Meinung nach ist es bei diesen Masken so: Je dünner die aufgetragene Schicht, desto besser. Wirkt bei mir auch wunderbar zum Entfernen von Blackheads.

Vierter Schritt: Das Finish mit Feuchtigkeitspflege

Der Schritt, bei dem ich momentan immer noch auf der Suche bin nach einer guten Feuchtigkeitspflege. Dazu nutze ich aktuell einen Toner von Lush, ein Serum für die Augen und eine Creme fürs Gesicht, zusätzlich dann eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 wg. dem chemischen Peeling, dass ich aktuell nutze.




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