Gute Vorsätze und was eigentlich besser ist…

Natürlich kann ich wie so oft nicht sagen, ob es an meiner Blase liegt, in der ich mich bewege oder ob das auch allgemein gilt oder einfach in jedem zweiten Social Media Guide steht und deswegen momentan Instagram und andere Plattformen als Thema überschwemmt. Aber ich lehne mich mal aus dem Fenster und behauptet:

Gute Vorsätze sind beliebt.

Wer kennt es nicht: „Nächstes Jahr mache ich zwei Mal in der Woche Sport“ … oder ich selbst, ich mag momentan aufgrund einer Fverletzung nicht, dass der Sport in den letzten Monaten zu kurz kam. Und ganz ehrlich? Immer, wenn ich mir das persönlich als guten Vorsatz vorgenommen habe, dann habe ich das vielleicht 1 oder 2 Monate durchgepowert und dann irgendwann wieder schleifen lassen…


Bluse von Süperb, Rock Second Hand - Foto: Jona BarthBluse von Süperb, Rock Second Hand - Foto: Jona Barth

Bluse von Süperb, Rock Second Hand – Foto: Jona Barth

Woran liegt es also, dass es meistens nicht funktioniert?

Ist es wirklich ein so gutes Timing, diese Zeit für einen Neustart zu nutzen? Kurz vor Ende des Jahres hat man meist viel mit Familie, Freunden und Silvester zu tun, also weniger Zeit, sich gut Gedanken zu machen, was gerade so ist und ob sich das, was man sich ausgedacht hat, auch gut in den hektischen Alltag einbetten lässt. Dabei finde ich gerade die Zeit zwischen den Jahren gar nicht mal so gut, um ans nächste Jahr zu denken. Ich nutze diese Woche zwischen Weihnachten und Silvester lieber für einen Rückblick und meinen Learnings, die ich daraus ziehe.

Ab auf die lange Bank

Manche Ideen hat man ja schon teils irgendwann itten im Jahr. Ich meine, ich kenne das ja selbst von mir: Sport im Fitnesscenter war 2019 gar nicht mal so geil, als ich zu einem Praktikum jeden Morgen 2 1/2 Stunden von Oldenburg nach Hamburg gependelt bin. Dann musste ich meist abends gegen 19 Uhr ins Gym, da war es voll und unangenehm und die Schnacktanten waren auf den Crosstrainern, das ist eher nicht so meins. Also, wenn ich jetzt wieder mehr Sport machen will, warum muss ich dann bis zum neuen Jahr warten? Nichts hindert mich daran, irgendwie noch irgendwo eine Treppe mehr zu steigen, irgendeine Fitnessapp oder ein Tanzworkout zu testen. Und sicherlich sind bis 1.1. auch der ein oder andere gute Vorsatz vergessen.

Nicht reflektiert

Natürlich ist es ein guter Vorsatz, zu sagen, dass man gerne möglichst viel Sport machen will. Aber wie ist es umsetzbar? Ich meine, ich kenne das ja selbst. Ich habe Ende letzten Jahres gerne gesucht nach einem Projekt, das ich karitativ unterstützen kann. Und da habe ich vor allem nicht so genau in mich rein gehorcht, was ich denn da genau möchte und vielleicht auch mal überlegt, warum ich da eine Veränderung möchte. Bislang bin ich ganz gut damit gefahren, ab und an Obdachlosen Essen oder Studentenfutter zu spenden. Und eben da zu helfen, wo es sich ergebt. Bei der Recherche, wo ich hier in der Gegend z. B. im Altenheim helfen kann,hat sich ergeben, dass sich das einfach nicht mit meinem Alltag vereinbaren lässt. Momentan suche ich weiter nach einer Möglichkeit, regelmäßig zu helfen. Ich habe auch schon andere Projekte recherchiert, z. B. Solidarische Landwirtschaft zu unterstützen.


Bluse: Süperb Kette geliehen von und Foto von Jona BarthBluse: Süperb Kette geliehen von und Foto von Jona Barth

Bluse: Süperb Kette geliehen von und Foto von Jona Barth

Die Checkliste

Nehmt euch einfach mal ein Blatt Papier zur Hand und wir suchen gemeinsam nach guten Vorsätzen, die wir gemeinsam sinnvoll umsätzen können.

  • Was habe ich 2019 erreicht?

  • Woraus habe ich 2019 lernen können?

  • Was möchte ich 2020 so weitermachen?

  • Was möchte ich 2020 nicht weitermachen, was ich 2019 getan habe?

  • Gibt es ein konkretes Projekt oder Ziel für 2020?

  • Ist dieses Ziel auch umsetzbar? Was brauche ich dafür?

  • Lässt sich dieses große Ziel in einzelne Etappen unterteilen?

Zeit für eine Challenge


Bluse und Hose: Süperb Foto Roxis FotosBluse und Hose: Süperb Foto Roxis Fotos

Bluse und Hose: Süperb Foto Roxis Fotos

So, jetzt haben wir fleißig diese Fragen beantwortet und reflektiert, was wir von 2020 wollen. Aber wie geht es weiter?

Möglichkeit 1 wäre die Variante einer Agenda. Das habe ich viele Jahre gemacht und ist komplett unabhängig von Jahresbeginn. Dieses Jahr probieren wir etwas neues aus: Die 2020 Challenge, das sind 20x Sachen, die wir für je 30 Tage probieren. Der 1.1. begann z. B. mit täglichen Journaling. Und seien wir ganz ehrlich: 30 Tage etwas Neues zu probieren und dabei konsequent zu bleiben fällt deutlich leichter als

Aber seien wir ehrlich: Veränderungen muss man ja auch nicht erst zum Jahreswechsel ausprobieren, sondern dann, wenn man die Veränderung möchte.

Letztendlich stellt sich die Frage: Was möchte ich verändern und welche Bequemlichkeit oder Angewohnheiten bin ich bereit dafür bereit aufzugeben oder wie kann ich meine  Alltagsstruktur verändern?

Was dann passiert, was man machen kann, wenn man doch nicht so konsequent mit den Vorsätzen bleibt, das könnt ihr Sonntag hier auf curvolution.com lesen.

Danke vielmals an Roxis Fotos für das schöne Foto aus diesem Beitrag und denen, die da noch kommen.




2 Antworten zu „Gute Vorsätze und was eigentlich besser ist…“

  1. Avatar von Evelyn Kellermann
    Evelyn Kellermann

    Ich setz mich manchmal selbst zu sehr unter Druck 😁Instagram als evelynkellermann dabei

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  2. Das mit dem Sport kenne ich nur zu gut, ich habe erst diesen Vorsatz höre dann aber meistens auch nach 1-2 Monaten wieder auf. Ich kann dir Foodsharing als ehrenamtliche Tätigkeit empfehlen, das mache ich selbst auch und du hast freie Zeiteinteilung.

    Liebe Grüße

    Julia (foodqueenjulia)

    Like


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