Gerade hat in Hamburg das Museum of Popcorn eröffnet und da dachte ich mir: Auf nonsoloamore.net hab ich ca. 1500 Wörter über das Museum und alles Wissenswerte geschrieben. Vielleicht interessiert es dich ja auch, was man alles im Allgemeinen so beachten sollte, wenn man in ein Museum dieser Art geht? Deswegen hier meine Tipps samt unretuschierter, ja, richtig gehört, UNRETUSCHIERTER Fotos aus dem Museum of Popcorn. Denn dieses Museum ist in Sachen Farbgebung und Lichtkonzept wirklich gut durchdacht, mehr dazu bei meinem Blogpost von nonsoloamore.net …
Ich erinnere mich noch als wäre es gestern an das Jahr 2018. Damals habe ich auf Instagram gesehen, dass es demnächst ein Museum wie das Museum auf Ice cream in San Francisco geben wird. Und ich freue mich wie ein Schnitzel, denn natürlich fliege ich nicht extra für ein Museum für Fotos für Instagram durch die halbe Welt. Da können die Kulissen auch noch so schön sein.
Meine damaligen Bekannte, zu der ich heute auch keinen Kontakt mehr habe und deswegen leider nicht ihre heutige Meinung dazu erfragen kann, fand dieses Museum, das erste Supercandy Museum in Köln-Ehrenfeld, ganz schrecklich. Sie fand es beschissen, dass jemand eins zu eins eine Idee klaut. Aber ich wollte mir ein eigenes Bild machen und ich hatte eine Faszination dafür. Denn wo finden wir bitteschön irgendwelche schönen rosa Wände oder eine rosa Badewanne und Bällebäder in der Kulturlandschaft Deutschland.
Und so war meine kleine Leidenschaft für Content Museen geboren. Eine Frage, die sich für mich immer noch stellt, ist: ist das wirklich nur ein Museum für schicken Content oder ist das nicht auch eine Art von Kunst, von der man Teil werden kann, mit der man sich inszeniert und funktioniert viel Künstlerisches nicht heute auch so, dass sie so wirkungsvoll ist, dass man sie am liebsten selbst festhalten möchte auf Foto?
Jona und das Bällebad
Im Museum of Popcorn in Hamburg gibt es gleich zwei. In diesen bitte nicht springen, aber in den anderen darfst du dann auch vom Beckenrand.
Erstaunlicherweise macht mein Mann das nicht nur mit, sondern besucht sehr gerne diese Orte. Für ihn ist das immer ein bisschen wie Kindergeburtstag. Denn anders als ich ist mein Mann die Person, die gar nicht so sehr an Fotos interessiert ist und sich freut, wenn wir dann in der Drogerie ein paar Abzüge für Omi ausdrucken können, aber letztendlich ist für ihn diese Art Museum da, um das innere Kind herauszulassen. Auf der anderen Seite überlege ich gerne, wie ich am besten kreativ Fotos erschaffen kann. Bällebäder sind sein Ding. Im ersten Supercandy Museum spielte er im Bällebad mit einem Wasserball Fußball. Und als wir dann in der WONDR Experience im Januar 2020 waren, da verbrachte mein Mann die meiste Zeit in Bällebadern und wir sangen ganz ganz schlecht Karaoke in einer Plüschbox, die von innen verspiegelt war wie eine kleine Minidisco.
Mit uns beiden hast du also zwei Menschen, ein ungleiches Paar, dass schon einige Museen in Europa besucht hat. Mit Berlin wollte es leider nicht klappen. Denn wir hatten beide ungefähr zeitgleich letzten Sommer, als wir hin wollten und die Lage von der Pandemie heraus her auch einigermaßen entspannt war, beide zeitgleich Magen-Darm-Grippe. Entschuldigt diese Bilder im Kopf, dass war im wahrsten Sinne des Wortes beschissen und vielleicht auch ein Zeichen, dass das mit wenigen im Jahre 2020 nicht sein sollte. Oder Göttingen besuchen. Oder irgendwen besuchen.
Hamburg mit Zuckerguss
Keine Sorge, wenn Rosa nicht dein Ding ist, es gibt auch Kulissen in vielen anderen Farben.
Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir am Freitag das Museum of Popcorn besuchen und testen konnten. Auf Nonsoloamore.net habe ich in etwa 1500 Zeichen erklärt, worum es bei diesem Museum geht, wer dieses Museum besuchen kann und was daran so richtig Spaß macht und cool ist. Die meisten dieser Fragen wurden mir über Instagram gestellt und dort findest du auch ein kleines fünfminütiges Video, das ein bisschen wie ein digitaler Rundgang durch dieses Museum sein soll. Ich habe natürlich nicht alles eins zu eins abgefilmt. Ein bisschen Freude daran möchte ich ja auch noch lassen, aber du kannst vielleicht die ein oder andere Szenerie finden, die du fotografieren möchtest oder auch die ein oder andere, die nicht deinem Geschmack entspricht, links liegen lassen.
Vorbereitung ist alles
Du hast die Wahl: Entweder, du planst deinen Aufenthalt und deine Outfits und lässt dich von bisherigen Bildern inspieren oder du lässt dich einfach von den Kulissen überraschen. Aber da du diesen Blogpost liest, bekommst du ja schon zumindest ein paar Kulissen mit.
Einen allgemeinen Guide, wie ich mich auf Fotoshootings vorbereite, habe ich auch schon auf nonsoloamore.net im letzten Jahr geschrieben. Allerdings ist es mit Content Museen doch etwas anders. Es beginnt damit, dass ich mir tatsächlich ganz ganz gut überlege, ob ich ein Outfit oder mehrere Outfits trage und welche Möglichkeiten es gibt, wie ich durch dieses Museum gehen kann und das Outfit verändern kann, ohne mich komplett umziehen zu müssen.
Wer mich schon mal privat bei einem Shooting erlebt hat, der weiß, dass ich schmerzfrei bin, mich auch vor fremden Menschen umziehe, auch irgendwo auf der Straße ziehe ich mich aus und um. Ich meine, die Leute können mich sehen auch mit Klamotten und meiner Körperform. Ich trage allermindestens BH und meist auch Strumpfhose. Für den seltenen Fall, dass ich mal eine Strumpfhose trage, trage ich einen Body oder eine Unterhose, die bis knapp unter den BH geht.
Damals in Amsterdam habe ich leider den Fehler gemacht, dass ich unterschätzt habe, wie die Lichtstimmungen sind in diesem Museum sind und bin ein bisschen unzufrieden, dass ich mich damals als einziges Outfit bei den Schließfächern nicht für mein Outfit entschieden habe, dass ich als Ersatzoutfit dabei hatte, sondern mit dem glitzernden Kleid rein gegangen bin. Ich wäre gerne noch mal in dieses Museum gegangen, was auch mehr eine Erlebniswelt ist und die Fotos sind eher so ein bisschen nebensächlich, aber dann war Pandemie. Deswegen habe ich auch dieses Video jetzt vom Museum of Popcorn gemacht: Normalerweise habe ich mir wirklich aus Beiträgen unter dem Hashtag, aus den Beiträgen in dem Feed von der Seite, aus Stories und Storyhighlights ein Bild des Museums zusammengebastelt und mir dann überlegt, was dazu passen kann. Ich habe mich beispielsweise einen Tag vor dem Besuch gegen einen rosa Anzug von Favie entschieden, da ich dann doch unsicher war, ob das passt. Jetzt nach dem Besuch kann ich sagen: Mancherorts hätte er gepasst, mancherorts aber auch nicht. Also empfehle ich dir: Überlege dir einen universales Outfit. Vielleicht ein Outfit, dass du auch privat sehr gerne trägst und das einfach farblich gut zu einem passt. Schwarz und weiß gehen immer, wenn du aber sehr viel mit den Neon Lichtern im Museum auf Popcorn arbeiten möchtest, dann wäre schwarz oder dunkle Farben im allgemeinen eher schwierig. Denn auch mein lieber Ehemann Jona hatte das Problem, dass er dann aussah auf dem einen Bild, als hätte er keine Hose an. Sie verschwindet in der Dunkelheit. Wer jetzt nicht so der große Fan von Weiß ist, der kann natürlich auch gucken, welche Szenerien am besten gefallen und du gibt dann ja natürlich verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise Ton-in-Ton, Farbfamilie oder Komplementärfarbe.
Entspannt euch
Während euren Besuchs werden auch andere Leute im Museum sein. Vielleicht müsst ihr dann kurz einen Moment warten, wenn noch jemand vor euch in einer Kulisse fotografiert. Ihr könntet dabei auch gute Posen oder Perspektiven sehen, an die ihr vorher nach gedacht bzw. gesehen habt. Wenn ich mehr Planung braucht und wissen wollt wann ihr wo welches Outfit shooten wollt. Wenn ihr eher spontan seid und ihr so am meisten Spaß habt, dann macht es so. Nicht alle nutzen dieses Museen in gleicher Art und Weise. Jeder so wie er will. Habt Spaß und genießt die Zeit.





Hinterlasse einen Kommentar