Zu Beginn dieser Zusammenfassung möchten wir einmal dem epischen Intro Respekt zollen un anerkennen, dass es echt richtig gut aussieht. Die Drohnenshots sind schon ziemlich gut. Natürlich gibt es auch in dieser Folge wieder Differenzen, aber dazu später mehr.
Zuerst begleiten wir die beiden Coaches bei ihrem Besuch in der Villa. Die Frühstücksvisite bringt zutage, dass Danny als Exit-Strategie für sich entschieden hat weniger Sport zu machen und mehr zu essen. Sein Team findet das natürlich doof, denn letztendlich ist ein schlechtes Ergebnis von Danny auch schlecht für alle anderen. Es fliegt schließlich aus dem Team, das geringer prozentual abgenommen hat, jemand raus. So ist der Ärger seiner Teamkameraden verständlich. Er verhält sich ziemlich egoistisch. Wenn er nicht mehr möchte, kann er ja gehen. Aber er möchte mit Absicht rausfliegen auf Kosten seiner Teamkameraden. Er ist auch nicht bereit über das was ihn belastet zu sprechen. Muss er nicht und ich kann ihn durchaus verstehen, aber dann ist so eine Reality-Show wahrscheinlich nicht das Richtige. Letztendlich wird er folgerichtig disqualifiziert, da er auch auf das Angebot wieder einzusteigen nicht eingeht.
Wir sehen nun auch mehr wie der Alltag abläuft und das die Kandidat*innen essen was und wie viel sie möchten. Es wird allerdings nicht klar, ob sie selbst einkaufen oder aus einer begrenzten Anzahl Lebensmittel auswählen können.
Die nächste Szene zeigt die Teams beim Sport und die Kandidat*innen sollen erzählen was in ihrem Leben anders hätte laufen sollen. Team Rot macht das anhand von Kindheitsfotos, während Team Blau nur Notizzettel mit Fragen hat. Team Blau stellt ihre Zettel vor und darf dann Boxen, um die Gefühle rauszulassen. Gianluca will das nicht, aber das ist in Ordnung. Es ist spannend zu sehen wie er erwartet, dass seine Weigerung nicht wirklich akzeptiert wird. Beide Coaches sprechen mit ihren Kandidat*innen und es werden persönliche Motivationen und Lebenssituationen dargestellt. Dabei treten die Muster zu Tage, die zu der starken Gewichtszunahme beigetragen haben. Bettina hätte auch gerne geboxt und schaut sich jetzt nach dem Material um.
Dann müssen beide Teams gegeneinander in einer gewissen Zeit durch den Pool schwimmen und ihr T-Shirt auswringen, um einen Zylinder mit Wasser zu füllen. Es ist schon sehr unangenehm wie sich über Gianlucas Schwimmstil lustig gemacht wird. Allerdings scheint es ihn auch stärker zu treffen. Letztendlich gewinnt Team Rot und entscheidet sich ihr Mineralwasser mit Team Blau zu teilen. Wir lernen durch diese Belohnung, dass es in der Villa nur stilles Wasser zu trinken gibt. Diese Challenge sah aber so spaßig aus, dass wir sie auch gerne nachgemacht hätten.
Die Challenge ist ein großes Puzzle in einem Fußballstadion. Team Rot gewinnt den Gewichtsbonus und es gibt Stress in Team Blau. Chante ist sauer, weil Gianluca und vor allem Sonja ihren eigenen Kopf durchgesetzt haben und das Team dadurch verloren hat. Später wird Gianluca noch einmal sehr ausfällig gegenüber Sonja. er entschuldigt sich und dann passt das wieder. Das wenige Drama wird doch sehr nachvollziehbar aufgearbeitet.
Beim Wiegen sind die Gewichtsverluste deutlich geringer im Vergleich zur Vorwoche. Christine Theiss merkt sehr richtig an, dass die Kandidat*innen in der Vorwoche vor allem viel Wasser verloren haben. Verena aus Team hat im Vergleich zur Vorwoche nur 500g abgenommen, also nicht wirklich. Die anderen Kandidat*innen problematisieren ihr Essverhalten. Bei Cindy sammelt sich leider Wasser in den Beinen, weshalb auch nicht wirklich abgenommen hat. Es zeigt sich, dass der emotionale Druck wöchentlich Gewicht zu verlieren schon sehr fest in allen Kandidat*innen drinsteckt. Aber die Sendung heißt ja nunmal The biggest Loser.
Alles in allem wurde in dieser Folge Themen wie erlernte Muster, kritische Punkte im Leben und auch Basics zum Gewichtsverlust mehr Raum gegeben. Es fliegt niemand außer Danny und Team Rot gewinnt klar, weil Nachrücker Mnauel ordentlich Wasser verloren hat und über 10kg weniger wiegt.
Das war ein kurzer Blogpost von Jonaanhand unserer gemeinsamer Notizen. Machts gut.
